Novenen - 9 tägige Andacht

Was ist eine Novene?

Die Novene (von lateinisch: novem = neun) ist eine in der rörmisch-katholischen Kirche, insbesondere in den Ordensgemeinschaften, verbreitete Frömmigkeitsübung, bei der bestimmte Gebete an neun aufeinander folgenden Tagen verrichtet werden.
Solche Gebetseinheiten sind z. B. zur Vorbereitung eines grossen Festes (Ostern, Weihnachten, Pfingsten) oder auch vor einer wichtigen persönlichen Entscheidung oder nach wichtigen Lebensereignissen möglich.
Unter der "Pfingstnovene" versteht man das neuntägige Gebet um den Heiligen Geist, wie es die Apostel mit Maria nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlssaal praktizierten. Sie geht auf den Pfingstbericht in der Apostelgeschichte 1,12ff. zurück, als die ersten Christen im Gebet das Erlebnis des Todes Jesu verinnerlichen und eine neue Orientierung und Zukunftsperspektive finden wollten.

Beim Tod einer hochgestellten kirchlichen Persönlichkeit, z. B. des Papstes, finden neuntägige Trauerandachten statt.

Armen Seelen

Arme Seelen sind nach römisch-katholischer Tradition und Dogmatik Seelen im Fegefeuer, wohin sie durch die Entscheidung des Partikulargerichts (mit seiner Seelenwägung) – das Eingangsportal des Fegefeuers – gelangt sind. Dort erleiden sie Qualen, dies aber hoffnungsfroh, weil sie nicht endgültig im Fegefeuer festgehalten werden, sondern immer die Gewissheit haben, daraus in den Himmel entlassen zu werden, den einzigen Ausgang des Fegefeuers. Gebete von Lebenden, besonders im Rahmen des Memorialwesens, helfen, diese Zeit zu verkürzen, und sie aus ihren Qualen zu erretten. In der Liturgie wird der Armen Seelen zu Allerseelen und im Requiem gedacht.

Dreifaltigkeit

Als Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit oder Trinität (lat. trinitas; altgr. τριάς Trias ‚Dreizahl‘, ‚Dreiheit‘) bezeichnet die christliche Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen oder Hypostasen, nicht drei Substanzen. Diese werden „Vater“ (Gott der Vater, Gott Vater oder Gottvater), „Sohn“ (Jesus Christus, Sohn Gottes, Gott der Sohn oder Gott Sohn) und „Heiliger Geist“ genannt. Damit wird zugleich ihre Unterscheidung und ihre unauflösbare Einheit ausgedrückt.

Engel

Engel hatten im Christentum von jeher eine hohe Bedeutung. In der Engellehre des Pseudo-Dionysius Areopagita spielt die hierarchische Ordnung der Engel eine große Rolle. Thomas von Aquin hat in seiner Summa Theologiae die Engellehre umfassend ausgeführt. Nach Thomas sind Engel immaterielle Wesen, sie bestehen aus reiner Form und besitzen keine Materie

Heilige

Als Heiliger wird ein Mensch bezeichnet, der als einer Gottheit besonders nahestehend beziehungsweise als in religiöser und ethischer Hinsicht vorbildlich angesehen wird. Die Anerkennung eines Heiligen kann religiösen oder politischen Autoritäten vorbehalten sein oder sich in der Akklamation und Verehrung durch das gläubige Volk vollziehen; eine wichtige Rolle kann dabei das Auftreten übernatürlicher Phänomene (Wunder) im Zusammenhang mit dem Heiligen spielen. Die darauf folgende – zumeist posthume – kultische Verehrung eines Heiligen bezeichnet man als Heiligenverehrung.

Heiliger Geist

Der Heilige Geist (lateinisch Spiritus Sanctus) ist im Christentum die dritte Person der göttlichen Trinität, wie dies im wichtigsten altkirchlichen Bekenntnis, dem Nicäno-Konstantinopolitanum, formuliert wurde. Der Heilige Geist ist Gott, also keine eigenständige Substanz oder Gottheit. An Pfingsten feiert die Christenheit das Kommen des Heiligen Geistes. Bereits im Alten Testament ist vom Geist Gottes die Rede.

Jesus Christus

Jesus Christus (von griechisch Ἰησοῦς Χριστός Iēsous Christos, [iɛːˈsuːs kʰrisˈtos], Jesus, der Gesalbte) ist nach dem Neuen Testament (NT) der von Gott zur Erlösung aller Menschen gesandte Messias und Sohn Gottes. Mit seinem Namen drückten die Urchristen ihren Glauben aus und bezogen die Heilsverheißungen des Alten Testaments (AT) auf die historische Person Jesus von Nazaret. Kirchliche Lehren zu Jesus Christus behandelt der Artikel Christologie.

Maria

Das Bild, das die Evangelien von Jesu Mutter zeichnen, ist nicht als Biografie anzusehen, sondern von der Absicht der Verkündigung Jesu Christi geprägt. Maria tritt nur an wenigen Stellen und überwiegend am Rande auf, in den meisten neutestamentlichen Schriften wird sie nicht erwähnt.

Quelle: http://de.wikipedia.org